Albanien u Hamburg

 

Zwischen Kreuz und Halbmond

Mit diesem Thema, unter der Obhut eines renommierten Reiseunternehmens, machten sich 17 Interessierte und ich auf den Weg, Albanien zu entdecken. Durch eine vorausgegangene Informationsveranstaltung, war bekannt, dass Albanien eine Fläche  von 28 748 Quadratkilometer hat und 2,8 Millionen Einwohner. So wie eine 362 km lange Küste an Adria und Ionischem Meer besitzt. Weiterhin erfuhren ich, dass das Geldumtauschen schwierig werden könnte, wenn man ins Hinterland reist. Das Land ist seit 20 Jahren aus der Knechtschaft der kommunistischen Herrschaft befreit und wird nun demokratisch regiert. Mit der Gruppe flog ich in Frankfurt ab und landeten nach 1 h 30 min in Tirana .Sonnenschein, gut gelaunter Reiseleiter Arbio und Busfahrer Mario nahmen die Gruppe am Airport Mutter Teresa in Empfang. Noch schnell 250 € in Lek  bei 1 zu 122 umgetauscht und die wichtigen Umtauschbescheinigung sicher verwart.  Mit einem gerade aus Deutschland eingeführten großen Bus wurden wir in die Stadt gebracht. Viel Verkehr und Stau, kein Unterschied zu Deutschland, auch die bekannten Mercedes- und BMW- Limousinen waren stark vertreten. Ein Unterschied gab es, es war Freitag, der hier wie ein Sonntag gelebt wird. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt besuchen wir das Archäologische Museum an Skanderbeg- Platz. Uns wurde die wechselvolle Geschichte der hier gelebten und lebenden Bevölkerungen näher gebracht. Nach einem kleinen Spaziergang über den großen Skanderbeg- Platz ging die Fahrt zur Hilfsorganisation für Menschen mit Down Syndrom. Hier wird den betroffenen Menschen außerhalb des Schulunterrichtes eine pädagogische Schulung zur den alltäglichen Vorgänge vermittelt. Die Initiative setzt sich aus vielen Ehrenamtlichen zusammen und überlebt durch Spenden. Das Treffen fand im Rahmen der internationalen Begegnungen statt und die Organisation wurde mit einer Spende des VHS Fördervereins Bensheim bedacht. Das Abendessen nahmen wir außerhalb des Hotels ein. So bekamen wir auch das quirlige Straßenleben eines Freitagabend mit. Auffallend viele junge Leute und kinderreiche Familien waren unterwegs und wir mittendrin
Der zweite Tag, ein Kontrastprogramm. Am Morgen wurde die von der kommunistischen Regierung erbaute Atombunkeranlage besichtigt. Besucher gerecht durch Bunk Art sind die vielen Räume in mehreren Etagen ausgestattet. Die tief in den Berg getriebenen Gänge und Räume zeigen mit Bildern und Gegenständen das sozialistische Leben im und außerhalb des Bunkers. Selbst die Kultur ist mit einem größeren Theaterraum vertreten. Danach erfolgte die Besichtigung der albanisch -orthodoxen  Kathedrale “ Wiederauferstehung Christi”. Eine neue helle Kathedrale mit schöner Ausmalung. Am Nachmittag fuhr die Gruppe in Eigenregie mit der Seilbahn den 4 km langen Abschnitt zur Dajit Station auf 1113 m Höhe .Eine weite Aussicht über Tirana und das Umland war uns gegönnt. Auch die nationalen Speisen die im Restaurant probiert wurden schmeckten ausgezeichnet. Danach fuhren wir ins Hotel Grande wo wir auch zu Abend aßen. Das Stadtgebiet in dem das Hotel steht war in kommunistischer Zeit nur für die kommunistische Elite zugängig. Ein Abendspaziergang zum Skanderbeg - Platz und zurück rundete den Tag ab. Am dritten Tag fuhren wir auf gut ausgebauter Autobahn bis Lushnje und auf der Landstraße bis Berat. Dort wurde zuerst die Burg angesteuert. Die letzten paar hundert Meter ging es zu Fuß in die Burganlage. Befestigungsmauer und Burg sind noch gut zu erkennen. In der großen Burganlage stehen mehrere bewohnte Häuser, es gibt Kirchen Geschäfte und eine, in einer zerfallenden Villa eingerichtete orthodoxe Kirche. Hier konnten wir spontan eine Führung zu Ikonen und Kirchenkunde erleben. In der Stadt besichtigten wir noch die Königsmoschee und die umliegenden Gebäude, die zur Zeit mit türkischer Hilfe restauriert werden. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang auf dem Boulevard Republika mit romantischer Aussicht auf das bunt beleuchtete Altstadtviertel Mangalem.
Am folgenden Morgen machte ich nach dem Frühstück noch schnell einen Besuch in der Kathedrale des heiligen Dimitrios. Eine neue orthodoxe Kirche in der Nachbarschaft zur Bleimoschee. Dann fuhren wir weiter zum Kloster Ardenica. Dieses Kloster liegt an der alten Handelsstraße Via Egnatia, die die Verbindung zwischen West- und Osteuropa war und bis Constantinopel führte. Die Gründung des Klosters war im 13.-14 Jahrhundert. Die Hauptkirche entstand 1743 und ist mit wertvollen Ikonen und Fresken ausgeschmückt. Das historische Kloster hat religiöse, künstlerische und architektonische Werte und zählt zu den wenigen funktionierenden Klöster in Albanien.
Anschließend Fahrt zur antiken Stadt Apollonia die im 6. Jahrhundert vor Christi gegründet wurde. Beeindruckend die Größe der Ruinenstadt und dem errichteten Portal des Buleuterions. In dieser Stadt sollen einmal 60 000 Menschen gelebt haben. Auf dem Gelände steht auch ein Kloster aus dem 14. Jhdr. mit der Marienkirche und einem kleinen Museum. Am Abend sind wir in Vlora, dort besuchen wir die Muradi - Moschee die 1542 von dem großen osmanischen Architekten Mimar Sinam geplant wurde und das Museum zur Unabhängigkeit. Eine Erinnerungsstätte zur Unabhängigkeitserklärung am 28. Nov, 1912 vom Osmanischen Reich. Am Abend machten wir einen Spaziergang zur neuen Stadt die eine schöne Ufer-Promenade hat. Die neuen Viertel sind  modern und sicher teuer, während die Mietshäuser aus kommunistischer Zeit in der Innenstadt den Putz verlieren.
Am fünften Tag befuhren wir die Küstenstraße am ionischen Meer nach Süden. Durch den  Llogara Nationalpark, der auch Wandergebiet ist, mit üppiger Bewaldung und uraltem Baumbestand, zum Llogara Pass. Der Bus schlängelte sich auf 1043 m Höhe. Von der Höhe war die Aussicht auf die weit sichtbare Südküste gewaltig. Busfahrer Mario beherrschte das Fahrzeug auch auf diesen schmalen kurvenreichen Serpentinen und wir kamen sicher in Porto Palermo an. Dort sahen wir so nebenbei einen Untersee Bootbunker der durch eine Halbinsel führt. Das nächste Ziel war die guterhaltene Ali Pascha Festung die auf einer Halbinsel liegt. Früher war das eine Insel und die Festung konnte gut verteidigt werden.
Weiter ging die Fahrt nach Butrint. Butrint entstand im 4. Jahrhundert vor Christus. Im laufe der Geschichte hat diese Stadt: Illyrer, Römer, Griechen. Osmanen, Venezianer, Albaner und Touristen gesehen. In der Hochzeit hatte die Stadt bis 10 000 Einwohner. viele interessante Ruinen sind noch zu bewunder. Übernachtet wurde dann in Saranda.  Vom Hotel hatten wir einen Blick zur Insel Korfu. Die Stadt ist sehr zugebaut und es wird weiter gebaut, ohne das die Stadt dadurch an Schönheit gewinnt.
Am sechsten Tag der Reise fuhren wir außerplanmäßig zum berühmten “ blauen Auge “ ein Quellsee aus dem 6m³/s kristallklares blauscheinendes Wasser hervorsprudelt. Das Gebiet steht unter Naturschutz ein Gasthaus etwas Talaufwärts am Bach gelegen lädt zum verweilen ein. Weiter fuhren wir durch eine schöne abwechslungsreiche Berglandschaft nach Gjirokastra die Stadt der Steine. Das Hotel lag am Berg, unterhalb der Festung und konnte mit dem Bus erreicht werden. Noch vor dem Einchecken spazierten wir den Weg mit sehr glatten Steinen hoch zur Burg. Oben eröffnet sich ein weiter Blick über die Altstadt, das Drin Tal und der Bergwelt. Die große Festung beherbergt eine Sammlung von Geschützen in den Remisen und ein, in Tirana notgelandete amerikanisches Aufklärungsflugzeug, wird hier zur Schau gestellt. Die Freifläche auf der Festung ist mit einer Bühne versehen auf der auch Veranstaltungen aller Art abgehalten werden. Der Spaziergang zur Stadt hinunter führte zum Ethnografischen Museum. In diesem Haus wurde 1908 Enver Hoxha geboren  Das Haus ist mit landesspezifischen Möbeln und Gegenständen eingerichtet und man bekommt eine Vorstellung wie das Leben bei gut gestellten Leuten um 1900 ablief. Das Abendessen gab es auf der Dachterrasse des Hotel mit schönen Blick auf die abendlich beleuchtete Altstadt.
Am siebte Tag führte die Reise durch das Tal der Vjosa. Schöne alpine Landschaft mir mäanderndem Flusslauf. Unterwegs wurden einheimische Produkte erworben und auf einer Ranch, mit einem Campingplatz, Pferdekoppel, Schafe, Hühner. und Forellenzucht, konnte die eigene Zwischenmahlzeit im Rastplatz des Gasthauses eingenommen werden. Es gab Brot, Tomaten, Paprika, eingelegte Tomaten, Käse und Gurken, dazu landestypische Rot- und Weißweine. Auf der Weiterfahrt in der einsamen Bergwelt streikte der Motor und lief nur noch unrund. Jedes der vorbeikommenden Autos hielt und Alle wollte helfen. Nach einer längeren Wartezeit kam ein Bus mit belgischen Touristen der uns nach Korca mitnahm. So kamen wir auch an die größte prähistorische Ausgrabungsstätte nach Kemence deren Besuch nicht in unserem Programm stand.
Die Logistik des albanischen Busunternehmens funktionierte. Die Koffer wurden mit einen Kleintransporter geholt und am Abend stand ein Bus bereit der uns nah Boboshtica zum  typisch albanischen Abendessen brachte.
Zum Fernsehen am Abend kam es auf der ganzen Reise kaum, da die Handhabung in jedem Hotel anders war, der Empfang schlecht oder gar nichts, es blieb immer bei einem Versuch.
Am Morgen des achten Tages holten wir versäumtes nach und machten als erstes eine Stadtbesichtigung zu Fuß. Besucht wurde die orthodoxe Kathedrale, in der gerade feierlich das Fest des Kreuzes zelebriert wurde. Weite ging es an der 1887 eröffneten Schule in der als erste Schule im Land auf albanisch unterrichtet wurde vorbei, da vordem nur in griechisch gelehrt wurde. Wir besuchten noch den Basar in dem viele Geschäfte geschlossen waren da Freitag war. Danach fuhren wir noch auf den neuen roten Turm hinauf und verschafften und einen Überblick über Korca und der Umgebung. Dann wurde die Fahrt mit dem Bus nach Voskopaja fortgesetzt. Ein kleines Dorf 8 km entfernt mit vielen verschiedenen Kirchen und dem ersten Waisenhaus im Land. Die ST. Nikolaus-Kirche besichtigten wir auch Innen. Anschließend machten wir einen Dorfrundgang und ließen die ländliche Idylle auf uns wirken. Voskopaja ist Ausgangspunkt von Wanderungen und auch Wintersport.  Die Mittagspause machten wir im Biergarten der Brauerei Birra Korca. Anschließend fuhren wir weiter nach Pogradec am Ohridsee. Die verbliebene Freizeit wurde zum Promenadenspaziergang oder zum Baden am hoteleigenen Kies-Sandstrand genutzt. Abendessen im Hotel mit Seeblick.
Ein Tag in Mazedonien.
Am frühen Morgen schon an der Grenze zu Mazedonien. Wartezeit, ordentliche Passkontrolle,Weiterfahrt nach Sveti Naum, einem Kloster das wohl von allen Busen in der Umgebung auf einmal angefahren wird .Eine schöne Parkanlage erscheint hinter dem Eingangstor. Das Kloster steht auf einer kleinen Anhöhe über dem Ohridsee. In der Nähe entspringt ein Fluss zu dessen Quelle man sich mit dem Ruderboot fahrenlassen kann.  Den Hügel erklimmen wir und stehen vor der Klosterpforte Schlange. Im Hof angekommen stehen zwei Kirchen, Das Kloster wurde 895 vom Mönch Naum mit Unterstützung der bulgarischen Zaren Boris I
und Simon I gegründet. Die Klosterkirche ist mit Fresken aus dem Leben Naum`s sowie anderen Slawenapostel ausgeschmückt. Nur die Kreuzkapelle wird noch zu sakralen Zwecken genutzt. Nach der Besichtigung fahren wir die 30 km am Ohridsee entlang nach Ohrid. Ein schmuckes sauberes Städtchen das viel zu bieten hat. Beim Stadtrundgang sehen wir die Festung , das hellenisch-römische Theater, orthodoxe Kirchen und islamische Moscheen nebeneinander , Mosaiken und Reste einer römischen Villa. Der kleine Hafen und die mit Denkmälern bestückte schöne Seepromenade laden zur Erholung ein.
Wieder in Albanien
Am Nachmittag, Rückfahrt auf der Uferstraße mit schönen Ausblicken über den See. Durch die Passkontrolle weiter zum ehemaligen Sommerhaus von Enver Hoxha. Ein größeres Haus, nicht besonderst schön in einer Parkanlage die durch einen Fluss geteilt wird. Eine Insel kann umrudert werden und ein Restaurant am Fluss ist voller Gäste. Ein Brautpaar  mit Gefolge schlendert durch die Anlage um Erinnerungsfotos mache zulassen.
Am See wurde wieder zu Abend gegessen und anschließend bis Mitternacht Livemusik mit Tanz.
Am zehnte Tag natürlich frühe Abfahrt nach Lin einem kleinen Fischerdorf am See. Der Ort zieht sich am See entlang und  wird von hohen Bergen eingerahmt. Interessant dort, die in den Außenwänden integrierten Holzbalken zur Stoßdämpfung bei Erdbeben. Wir setzen die Fahrt nach Elbasan fort. Einen Zwischenstopp gibt es in Perrenjas. Dort steigen wir in einen kleineren schmalen Bus um, der uns dann auf schmalen Straßen und Feldwegen zu den illyrischen Königsgräber aus dem 4. und 1. Jahrhundert v. Chr. brachte. An der Anhöhe hielt der Bus und wir durften die letzten 300 m den steilen Trampelpfad hinauf gehen. Die Gräber sind in den Fels gehauen und haben eine Tiefe von ca. 2 m. Leichte Verzierungen an den Felsen sind noch zu erkennen. Touristisch scheint die Grabanlage nicht attraktiv zusein, den wir waren allein auf weiter Flur. Wir fuhren zum großen Bus zurück und weiter nach Elbasan. Dort wurde die Königsmoschee von außen und die Kirche St. Maria von innen besichtigt. Dank unseres Reiseleiters hatten wir eine interessante Unterhaltung über die Strukturen der orthodoxen Kirche in der auch nur Menschen den Menschen dienen. Die Fahrt ging weiter nach Kruje. Dort konnten wir im letzten Moment noch die Skanderbeg Festung und das dazugehörende Museum besichtigen. Von dieser Festung steuerte der Volksheld Skanderbeg die Befreiung des Landes von den Osmanen. 1468 starb Skanderbeg und die Osmanen zogen 1478 in die Festung ein. Auf dem Weg zu Panoramahotel gingen wir durch den Basar der durch die kleinen Häuser und dem Kopfsteinpflaster sehr osmanisch wirkt. Abendessen im Hotel mit Blick auf die beleuchtete Burg und in der Ferne Tirana.
Der elfte Tag war Abreisetag. Deshalb Fazit der Reise: Für die Reise hätte man mehr Zeit gebraucht, da die Strecken doch meistens auf Landstraßen verlaufen und da nicht schnell gefahren werden kann.  Albanien hat offene und freundliche Menschen sowie eine abwechslungsreiche Landschaft. An der Küste gibt es auch schöne langgezogene Strände. Das Land ist mehr als nur eine Reise wert. Auch Geldwechsel ist nicht kompliziert, denn in allen größeren Orten sind Banken und Wechselstuben wo man seine Euro tauschen kann. In Mazedonien haben wir auch mit Euro bezahlt. Im Land ist nicht alles perfekt aber gerade das macht eine Reise erlebnisreich. Ach übrigens, ohne zu geizen hatte ich von meinen umgetauschten 250  Euros am Ende noch umgerechnet 12200 Lek = 100 Euro übrig die ich dann auch unbürokratisch umgetauscht bekam 
Hajo Neumann
2018

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Die Dajti Station auf 1100 m über Tirana

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Tirana Neubau

11 Berat bei Nacht

Berat bei Nacht

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Kirchenrest in Apollonia

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Portal u Theater in Apollonia

20 Vlora kapitalistisch

Vlora neues Stadtteil

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Müllsammeln am Llogara Pass

25 Das Löwentor in Butrint

Das Löwentor in Butrint

27 Das blaue Auge

Das blaue Auge Quelle mit 6³m/s Trinkwasser

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Mazedonien- Am Ohridsee-Kloster Sveti Naum - Ohrid - Theater

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Skanderbeg- Denkmal in Kruje

Die Elbphilharmonie, eine Reise wert?

Der VHS-Förderverein e. V. Bensheim  hat es ausprobiert.

Mit vielen musikbegeisterten Leuten aus Bensheim und Umgebung ging es am frühen Morgen mit dem Bus nach Hamburg, wo die Gruppe am Nachmittag ankam. Im neuen Hotel an der Hafen Universität wurde Quartier bezogen. Mit dem Hamburger Reiseleiter startete man das Rahmenprogramm, das den Besuch des Komponistenquartiers in der Peterstrasse vorsah.
Dort wurde der Gruppe eine kurze Einführung, über die Komponisten die hier gewirkt oder geboren wurden, gegeben.
Mit bereichertem Wissen wurde danach die älteste Brauerei in Hamburg angesteuert um bei einem typisch norddeutschen
Grünkohlessen und Bier den Tag ausklingen zu lassen.
Das nächste Erlebnis am folgenden Morgen war das Durchschreiten des alten Elbtunnels. 430m lang und 12m unter dem Wasserspiegel. Von dem Elbufer in Steinwerder  faszinierte das Stadtpanorama von Hamburgs St. Pauli. Zurück wurde über die hohe Köhlbrandbrücke in die Stadt gefahren. Da begann die große Stadtrundfahrt durch Altona, Elbchausee, Blankenese, Binnenalster, Außenalster, Rathaus.  Dort fand gerade der Maskenzauber  an den Alsterarkarden statt. Viele Venezianische Masken in bezauberten Kostümen flanierten durch die Zuschauer. Am späten Nachmittag wurde die Gruppe in die Davidstraße gefahren. Es folgte der Besuch des kleinen aber aufschlussreichen St. Pauli Museums. Die Spielregeln auf St. Pauli wurden mit Hamburger Humor erklärt.  In der Nähe der Herbertsstraße nahm die Gruppe in Begleitung einiger Leute vom Kiez  das italienische Essen in einem  urigen Lokal ein.  Am folgenden Tag wurde die Gruppe am Vormittag zur Elbphilharmonie gebracht  um  das Matinee - Konzert der Dresdener Kapellsolisten anzuhören. Um in den großen Saal zu kommen wird man durch eine 82 Meter lange gebogene Rolltreppe in 2,5 Minuten das 6. Obergeschoss befördert. Nach einer folgenden Rolltreppe ist man dann auf der Plaza. Von dort kann auf die Außenplaza spaziert werden und die fantastische Aussicht nach allen Richtungen auf Stadt und Hafen betrachtet werden. In der Innenplaza zurück führen die Treppenhäuser dann zu den beiden Konzertsälen. Die Martineevorstellung fand im großen Saal statt. Ein spektakulärer architektonischer Raum. Hier haben 2100 Zuschauer Platz.  Zu hören waren dann Werke von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und  Wolfgang Amadeus Mozart. Ein Genuss da zuzuhören. Nach zwei Stunden begab sich ein Menschenstrom zum Ausgang, der beängstigend war. So genoss man noch einmal die Aussicht aus 37Meter Höhe auf den lebhaften Hafen. Anschließend war Freizeit. Am späten Nachmittag folgte ein Spaziergang mit Führung durch die hundertjährige Speicherstadt und weiter zur  „ Kehr wieder Spitze“. Abendessen mit Blick zum Hafen und Elbphilharmonie. Am letzten Tag wurde bei immer noch strahlendem Sonnenschein eine einstündige Hafenrundfahrt unternommen. Zum Abschluss gab es ein Fischbrötchen zur Stärkung für die Heimreise. Für die gelungene Reise bedankte sich die Gruppe bei Frau Margarete Arndt für die hervorragende Planung und Organisation. Das war eine Reise wert.

Hajo Neumann

 

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Komponisten Quartier

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Der alte Elbtunnel 430m lang und 12m unter dem Wasserspiegel.

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Hamburg Hafen City

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Elbphilharmonie großer Saal

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Speicherstadt und Landungsbrücken